Österreich

Wein- und Apfelstraßen der Südsteiermark

Sie wohnen im feinen 4****Traditions-Hotel im Herzen der Weltkulturerbestadt GRAZ
mit Pfr.i.R.: Rainer Durstewitz

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Einen Schwerpunkt dieser Reise bilden die steirischen Weinstraßen und unter ihnen ist die Südsteirische Weinstraße nicht nur die älteste, sondern auch von der Zahl der in diesem Gebiet lebenden Weinbauern die bedeutendste. Diese Region bildet das Wein- und Grenzland, die sogenannte "Grüne Grenze" zu Slowenien. Den geheimnisvollen Zauber dieses Landstrichs prägen zu jeder Jahreszeit andere Facetten. Zum Beispiel im Sommer, während der Weinlese, oder im Herbst, dann glühen die Farben der Laubbäume. Bei manch einem werden da Erinnerungen an südlichere Gefilde wach, z.B. an von Zypressenreihen gegliederte toskanische Hügellandschaften. Und so spricht man hier gern von der "Steirischen Toskana", wenn von der Landschaft der Südsteirischen Weinstraße die Rede ist.

Auch die schöne Hügellandschaft der Steirischen Apfelstraße wird Ihr Herz höher schlagen lassen. Denn hier reifen wohl einmalige, aromatische, knackige und prachtvoll gefärbte Apfel, einfach g'schmackiges gesundes Obst.

 

1. Tag: Anreise in die Steiermark

Der Reiseweg führt über die Autobahn, durch die Oberpfalz, vorbei an Regensburg und am Fuß des Bayerischen Waldes entlang. Donau abwärts bildet der Inn die deutsch/österreichische Grenze.

Von der Hauptstadt Linz fahren wir durch das anmutige Gebirgsvorland, im teilweise schluchtartig verengten Steyrtal aufwärts und, hinter Spital bildet der Pyhrnpaß die Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark.

Im schön gelegenen steirischen Admont besuchen wir die von zwei 70 m hohen Türmen überragte stattliche Stiftskirche und die prächtige Bibliothek im Ostflügel, mit über 120.000 Büchern die größte Klosterbibliothek auf der Welt.

Danach führt unsere Strecke, begleitet von den Rottenmanner Tauern und Eisenerzer Alpen, in das Herz der Steierhauptstadt Graz, wo Sie Ihr Zimmer im modernen, traditionsreichen 4****-Hotel, mitten im Zentrum, direkt an der Mur, nur wenige Schritte von Kunsthaus, Schlossberg und Murinsel entfernt, beziehen.

 

2. Tag: Steierhauptstadt Graz

Heute widmen wir uns der letzten deutschsprachigen Großstadt an der Grenze zum anderen Europa - Graz.

Trotz einer turbulenten Vergangenheit  besticht die zweitgrößte Stadt von Österreich durch ein nahezu intaktes Zentrum. Es stammt aus durch große Auseinandersetzungen mit Ungarn, Türken und Franzosen geprägter Zeit und wurde von italienischen und einheimischen Baumeistern gestaltet.

Die örtliche, qualifizierte Gästeführung  erwartet Sie zum interessanten Stadtrundgang, bei dem sie neben lauschigen Innenhöfen und engen, südliches Flair verbreitenden Gässchen, die Highlights, die Graz zu bieten hat, kennenlernen.

Auch für individuelle Unternehmungen bietet Ihnen die steirische Hauptstadt eine Fülle von Shopping und anderen Möglichkeiten.

 

3. Tag: Berühmte Weinstraßen im Süden der Steiermark

Der Tag im Zeichen der Steirischen Weinstraßen, der Südsteirischen und der Sausaler Weinstraße. Ein  Leckerbissen für Freunde schöner Landschaftsbilder.

Diese Panoramastraße führt durch die reizvollsten Teile des südsteirischen Weinlandes und belohnt Sie mit atemberaubenden Aussichten, weit in die Südsteiermark und ins Slowenische.

Ein Weingarten löst den anderen ab und dazwischen liegen immer wieder gemütliche Buschenschenken, die uns zum Verweilen einladen. Auf rund 4 km bildet sie die "Grüne Grenze" zum slowenischen Nachbarn. Die linke Straßenseite liegt in Slowenien, die rechte schon in Österreich, einer Landschaft, die in ihrer Formenvielfalt von keinem anderen europäischen Weinbaugebiet nur annähernd erreicht wird. Sie werden mit atemberaubenden Aussichten belohnt.

Was wäre die Steiermark ohne ihr weit über die Grenzen hinaus berühmtes Kürbiskernöl? Beim Besuch in einer Ölmühle erfahren Sie viel über die Herstellung des “Schwarzen Goldes”, einst und jetzt. Beim Pressvorgang erfüllt der Geruch des Kernöls den ganzen Raum.

Einen weiteren Höhepunkt bildet die anschließende Fahrt über die Sausaler Weinstraße. Diese führt zunächst an den Südhängen des Weinbaugebietes durch das Sulmtal, entlang der steilsten Weingärten der Steiermark, mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Rebhügel und Tallandschaften.

Im ausgezeichneten und gemütlich-typischen Buschenschank, am Dämmerkogel, unweit vom weltgrößten Klapotetz,  sind für uns die Plätze reserviert, damit Sie einem guten Tropfen und einer zünftigen Brettljause Ihre Aufmerksamkeit widmen können.

 

4. Tag: Zisterzienser in Stift Rein & Steirische Apfelstraße

Heute Vormittag erwartet uns Pater Janisch zur interessanten Führung bzw. Wanderung durch die Geschichte, des ältesten Zisterzienserklosters der Welt.

Die barocke Stiftskirche überstrahlt die malerische Landschaft. Die ersten Mönche kamen aus dem fränkischen Ebrach.

Hier spricht man von der “Wiege der Steiermark” oder vom "Himmel auf Erden", denn in zehnjähriger, enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurden umfangreichste Restaurierungsarbeiten durchgeführt.

Nach der Führung und dem Chorgebet der Mönche wenden wir uns der Apfelstraße zu.

"Als ich ins Paradies ging" schwärmte Peter Rosegger über die Region der Apfelstraße. Das Apfeldorf Puch, im sogenannten Obstgarten Österreichs, ist für uns der Ausgangspunkt für eine wahrhaftige "Reise ins Paradies".

Durch stille Dörfer, vorbei an alten, stilvollen Bauernhöfen, schlängelt sie sich durch ein ganz liebenswertes Paradies im oststeirischen Hügelland.

Das Apfelbaumsymbol weist uns hier den Weg zu den natürlichen Schätzen der Bauern, dem Obst, Honig, Most und wo der reinsortige Apfelschnaps oder bukettreicher Williams gebrannt wird.

Wen wundert´s, dass ein Römerstein aus dem 4. Jahrhundert am Kirchhofeingang zu Puch eine Priesterin mit einem Apfel zeigt. Bei einer gemütlichen Jause können Sie sich von der Vielfalt und einzigartigen Qualität des Angebotes und der Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung überzeugen.

 

5. Tag: Ein Tag ganz für Sie allein

Vielleicht fahren Sie mit der Schlossbergbahn oder dem Lift hinauf auf den Schlossberg, oder nutzen die Tram 1 für eine Fahrt zum wunderschönen Park und Schloss Eggenberg. Auch die atemberaubend, spektakuläre Architektur vom Kunsthaus wird Sie bestimmt nicht kaltlassen!

Was dem Briten seine Teatime ist dem Deutschen seine Kaffeezeit.

Der Blick durch das Schaufenster vom Kaffee Weitzer ist sehr verlockend. Eine Vitrine voll hausgemachter Mehlspeisen, entspannte Atmosphäre, Kaffeehaus pur. Und schon sitzen Sie bei Kaffee und hausgemachten Kuchen in einem der letzten Originale österreichischer Kaffeehauskultur.

Von den vielen, vielen hausgemachten Mehlspeisen sei der Apfel- und der Topfenstrudel kurz hervorgehoben.

 

6. Tag: Bequeme Rückreise