Frankreich

Normandie - Bretagne & Insel Jersey - Ausflüge inklusive!

Zu den Höhepunkten im Norden von Frankreich

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Normandie und Bretagne - eine französische Symphonie aus Landschaft, Kultur und Geschichte. Sie erleben die romantische Normandie mit grünen Weiden und Kreidesteilküsten, wo einst die Wikinger sesshaft wurden und als Normannen die Geschichte Europas prägten. Die Bretagne, Felsenhalbinsel zwischen Loire und Atlantik, ist eine der ursprünglichsten Landschaften Europas, wo noch heute das keltische Brauchtum lebt. Es ist das Land zwischen Armor und Argoat mit Gischt umwogenen, wilden Küsten und einem stillen Hinterland. Diese bizarren Gegensätze machen die Bretagne so attraktiv, was schon Asterix und Obelix zu schätzen wussten. Es ist eine Reise für Romantiker und Freunde der Natur, für Gäste die das "Savoir-Vivre" lieben und gerne mit allen Sinne genießen.

1. Tag: Vom Main an die Seine
Die Anreise führt an Saarbrücken vorbei, Richtung Normandie.
Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir den leuchtend bunten Garten von Giverny, in dem Claude Monet seine berühmten Seerosenbilder gemalt hat.
In seinem Haus können Sie eine Ausstellung seiner Gemälde besichtigen, die besonders schön seinen künstlerischen Werdegang widerspiegeln: die sehr gegenständliche Malerei der frühen Jahre, hin zu den immer stärker aufgelösten Formen, die wir heute für Monet als so typisch erkennen.
In der mittelalterlichen Fachwerkstadt Rouen an der Seine, erreichen Sie Ihren Hotelstandort für 2 Nächte.
Am Abend bummeln wir durch die Gassen der schön beleuchtet Altstadt. Die unvergleichliche Kathedrale von Rouen, das Gerberviertel und der alte Marktplatz, führen Sie in eine längst vergangene Zeit zurück. Im Restaurant am Vieux Marché nehmen Sie Ihr Abendessen ein.

2. Tag: Rouen: Ausflug nach Honfleur und zu den Kreidefelsen von Etrétat
Die Hauptstadt der Normandie hat einen wunderschönen, mittelalterlichen Kern, mit alten Bürgerhäusern, Stadtmauern und -toren und einer der schönsten Kathedralen von Frankreich. Hier reimt sich alles auf Jeanne d'Arc, die französische Nationalheilige, die auf dem Marktplatz der Stadt verbrannt wurde. Ihre Asche wurde in die Seine gestreut um ihr Andenken auszulöschen, heute steht dort eine Kirche zur Erinnerung.
Zur Mittagspause erreichen Sie den urigen Fischerort Honfleur. Von hier aus geht es über die gewaltige Spanndrahtbrücke Pont de Normandie, weiter bis nach Etrétat. Dieser Küstenabschnitt ist geprägt von spektakulären Kreidefelsen, die Sie sich bei einem Spaziergang "erobern" können.

3. Tag: Rouen - Bayeux - Mont Saint Michel - Saint Malo
Heute geht es Richtung Bretagne. Doch zunächst besichtigen wir den weltberühmten Wandteppich von Bayeux, auf dem der Sieg von Wilhelm dem Eroberer über König Harold von England und seine eigene Krönung zum König von England dargestellt wird.
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Mont Saint Michel. Klassisch für ein Heiligtum des Erzengels Michael,  steht es abgelegen auf einer Felseninsel, und trotzt dort seit über tausend Jahren Wind und Gezeiten. Über teilweise recht steile Gassen und Treppen erreichen Sie das "Merveille", das "Wunder" wie der Bereich von Klosterkirche und Kreuzgang genannt wird und auf den nackten Felsen errichtet wurden. Die Aussicht ist bei gutem Wetter wunderschön.
Im historischen Zentrum von Saint Malo wohnen Sie 3 Nächte im 3***-Hotel.

4. Tag: Saint Malo: Stadtführung & Ausflug zum Cap Fréhel
Längst ist Saint Malo kein verschlafenes Fischer- und Piratennest mehr. Hinter der Hafenpromenade und dem Strand, wo der Unterschied zwischen Ebbe und Flut mit bis zu 17 Metern der größte in ganz Europa ist, befindet sich ein quirliger. mittelalterlicher Stadtkern, der von dicken Wehrmauern umfriedet ist - daher der Name Intra Muros - mit engen Gassen, Geschäften und jeder Menge Bars, Restaurants und Bistros.
Am Nachmittag sollten Sie einen Abstecher zum Cap Fréhel einplanen. Eindrucksvoll an der Smaragdküste gelegen ist das Fort de la Latte. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie wunderbare Spaziergänge an den roten Klippen machen.

5. Tag: Saint Malo - Insel Jersey (Inselrundfahrt)
Heute heißt es "früh aufstehen". Zu Fuß machen Sie sich auf den Weg zum Fährhafen, von wo aus Sie ein moderner Katamaran auf die Insel Jersey bringt. Der Bus bleibt in Saint Malo, denn auf Jersey steht schon einer der schmalen (den Inselstraßen angepassten) Jersey-Busse mit Fahrer und Reiseleiter (ggf. Driver-Guide) für Sie bereit, mit dem Sie die Insel erkunden.
Freuen Sie sich auf weiße Strände, Fischerdörfer, üppig blühende Gärten und Felder, auf die die Inselbewohner besonders stolz sind und auf Herden von glücklichen Kühen. Beides gedeiht im milden Inselklima prächtig und bereits Mitte/Ende April rollt Jersey seinen Gästen einen "roten Teppich" aus - aus Blumen!
Sie haben die Möglichkeit einen der Gärten zu besichtigen, für die die Insel so berühmt ist. Rund um das edwardianische Herrenhaus Samarès Manor befinden sich ausgedehnte Landschaftsgärten, die in den 1920er Jahren mit viel Liebe zum Detail angelegt wurden.
Das Mont Orgueil Castle, eine der besterhaltenen Burgen auf englischem Boden, wird wegen seiner majestätischen Lage oberhalb des Hafens von Gorey  gern als die "Krone Jerseys" bezeichnet.
Zum Entspannen, nach so viel Kultur,  empfiehlt sich ein gemütlicher Spaziergang durch das elegante Saint Helier. Danach erfolgt die Rückfahrt mit der Fähre zum Festland und Abendessen.

6. Tag: Saint Malo - Quimper
Über Dinan und Saint Brieuc erreichen wir die Rosengranitküste. Im typischen  bretonischen Städtchen Perros-Guirec bieten sich ein Stopp an.
Ein besonders schöner Abschnitt von Napoleons Zöllnerpfad führt hier am Meer entlang, mitten durch bizarre Steinformationen, die das Meer über Millionen von Jahren geschaffen hat.
Hier können Sie auch gleich eine Galette, das regionale Gericht der Bretagne, probieren. Die hauchdünnen Pfannkuchen aus Buchweizen kann man in unzähligen pikanten Variationen bekommen: mit Butter und Salz, Käse und Walnüssen, oder der Klassiker: Galette Complet - mit Speck, Eigelb und Käse.
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Kalvarienberge. Die der Hinrichtungsstätte von Golgotha nachempfundenen, oft auf einem Hügel gelegenen Kreuzigungsgruppen, stammen zum Großteil aus der Renaissance und der Zeit des Barock.
In den umliegenden Dörfern befinden sich die schönsten und bekanntesten der nordfranzösischen Calvaires: St.Thégonnec, Guimiliau, Plougonven und Pleyben. Zwei davon werden wir uns etwas genauer anschauen. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung zum  Tagesziel Quimper.

7. Tag: Quimper - Vannes
Einer der wildesten Küstenabschnitte ist die Pointe du Raz. Zugleich der westlichste Punkt vom französischen Festland. Etwa zwanzig Minuten dauert der Fußweg vom Busparkplatz bis zu den Klippen, an denen sich zu jeder Jahreszeit mit aller Urgewalt des Meeres die Wellen brechen.
Von Quimper aus begleitet Sie die Atlantikküste bis zum Tagesziel Vannes.
Eine weitere Station ist das von trutzigen Mauern umgebene Concarneau. Das stark befestigte Städtchen lebt noch heute hauptsächlich von Fischfang und Kunsthandwerk. Hier haben Sie gute Chancen auf ein Mittagessen frisch aus dem Meer!
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Pont-Aven. Seit der Maler Paul Gauguin vor seiner Abreise in die Südsee einige Jahre hier gelebt hat, haben sich unzählige Künstler angesiedelt - fast jedes Haus beherbergt ein Atelier. Am Ufer des Aven läßt sich zudem wunderbar picknicken - wenn Sie also hier Ihre Kaffeepause verbringen möchten - nur zu!
Über Lorient gelangen Sie nach Vannes, Ihr Ziel für die folgenden beiden Nächte.

8. Tag: Ausflug in die Steinzeit und Stadtführung mit Freizeit in Vannes
Heute machen wir uns auf die Spuren der steinzeitlichen Menschen, die hier lange vor den Römern die Landschaft geprägt haben - durch Ganggräber, Dolmen und kilometerlange Felder mit Hinkelsteinen, die man zwischen Carnac und Locmariaquer auf Schritt und Tritt findet. Bei schönem Wetter besteht hier  u. a. Gelegenheit zur Bootsfahrt.
Am Nachmittag haben Sie Zeit, die zauberhafte Fachwerkstadt Vannes zu besichtigen. Das Château d'Hermine, die alten Waschhäuser, oder einfach die Aussicht vom Straßencafé aus auf den kleinen Hafen am Golf von Morbihan.
Am Abend erwartet Sie das gewohnt gute Abendessen im Hotel in Vannes.

9. Tag: Vannes - Chartres
Nach nur etwa einer Stunde Fahrt erreichen Sie Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, die von den Franzosen schon mehrfach zur "lebenswertesten Stadt Frankreichs" gewählt wurde. Hier ist ein Aufenthalt von etwa 2 Stunden geplant.
Vorbei an Laval und Le Mans erreichen Sie am Nachmittag Chartres. Als ganz besonderes Highlight zum Schluss präsentiert sich die geheimnisumwitterte Kathedrale, wo Sie bei einer Kirchenführung Spannendes über die Baumeister der Gotik, ihre Arbeit und die Weltsicht der Menschen im Mittelalter erfahren. Auch dass sie nicht zufällig diesen Ort gewählt haben, um eines der faszinierendsten Bauwerke Europas zu erschaffen. Lassen Sie sich überraschen!
Abendessen im Restaurant "Le Boeuf Couronné" in der Nähe des Hotels.

10. Tag: Bequeme Heimreise